Donnerstag, 10. August 2017

Spiegel-Leser wissen mehr? – Glaskugel-Leser auch ...

Bloß nützt dieses "Wissen" wenig!
Das meiste davon ist nämlich völlig unvollständig, irreführend, oder schlichtweg falsch.
(Zumindest das "Wissen" aus dem "Spiegel" – mit Glaskugeln habe ich mich nicht beschäftigt.)

Noch vor wenigen Jahren (also bis Ende der Siebziger Jahre des letzten Jahrtausends) war der "Spiegel" das ernstzunehmende Informationsorgan in Deutschland. Kein Wunder, denn es gab sonst keines: die "TAZ" für Linksorientierte war und ist bezüglich Auflagezahlen nahezu inexistent, sowie inhaltlich eher meinungsbildend als objektiv; die BLÖD-"Zeitung" und quasi alle anderen Druckerzeugnissen mit rechts-"liberalem" Hintergrund bedürfen ohnehin keines Kommentars!?!

Der "Spiegel" hat (nicht bloß rückblickend) spätestens Anfang der Achtziger jegliche journalistische Kompetenz aufgegeben, und stattdessen reißerische Angstkampagnen zum Mittel der Wahl (für höhere Verkaufszahlen) gemacht. Angefangen mit unzähligen AID$-Artikeln, denen es an jeglichem informativen Inhalt gebrach und in denen stattdessen ungeprüft die Weltuntergangsszenarien sowie Empfehlungen der amerikanischen CDC verbreitet wurden. Dass die CDC schon immer in so gut wie allem völlig versagt hatte, war jedem bekannt – außer offenbar den Drei Affen (nix sehen, nix hören, nix sagen), genannt Journalisten.

Der "Spiegel" hatte die Möglichkeit, sich als neutrale Informationsquelle zu etablieren – stattdessen wurde seit 1980 immer mehr inhaltsloses, reißerisches Marktgeschrei das Aushängeschild des "Spiegel".
Hierfür ist die (zwar von verkehrter Seite in verkehrtem Zusammenhang hervorgebrachte, nichtsdestotrotz völlig passende) bestmögliche Titulierung: LÜGENPRESSE!

Hätte ich nicht schon vor Jahren mein gesamtes Archiv von "Spiegel"-Artikeln aus Wut über die völlig sinnlose Papierverschwendung sowie den damit verbundenen Platzverbrauch vernichtet, könnte ich hier unzählige Beispiele anführen, in welchen neben seitenlangem "Spiegel"-üblichem Geschwafel ohne jede Bedeutung vor allem eines definitiv falsch war – die wenigen zu findenden Fakten.

Nun will ich ganz und gar nicht suggerieren, dass etwa im "Fokus" die Fakten stimmen würden! Aber immerhin werden im "Fokus" dieselben falschen Fakten auf bloß zwei statt auf zwanzig Seiten verstreut.

Die Fakten in fast ALLEN Printmedien (und selbstredend ebenso in fast allen elektronischen Medien) stammen von wenigen großen Agenturen, die eines vereint: das Aufrechterhalten des status quo, in dem einige wenige des Establishments das Sagen haben.

In diesem Zusammenhang ist es dann fast schon ein Wunder, dass einer der widerlichsten, verlogensten und einflussreichsten Kandidaten des amerikanischen Wahlkampfs ums Präsidentenamt nicht durchgesetz werden konnte: Mr Hillary Clinton.
Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen unterstützt ausgerechnet eines der größten amerikanischen Networks Donald Trump: "Fox News Channel", gegründet vom Medien-Mogul Murdoch, der selbst Teil des Establishments ist, ganz im Gegensatz zu Trump, der vom Establishment missachtet wurde und nun abgelehnt wird (zumal er wohl auch nicht, wie immer behauptet, "Multimillardär" ist, sondern nach mehrmaligen Konkursen eher deutlich unter einer Milliarde "schwer ist".)
Der Clinton-Clan hingegen ist fast schon ein Staat im Staat – ähnlich wie die Kennedys und Rockefellers: ganz abgesehen von unschätzbarem Privatvermögen haben die Clintons enormen Einfluss durch Verbindungen und durch die "wohltätige" "Clinton Foundation", eine Organisation, die weltweit amerikanische Interessen (besonders der Pharma-Industrie) vertritt – genau wie die "Bill & Melinda Gates Foundation" des "Microslut"-Gründers, Lügners und Verbrechers Bill Gates. (Dass letzterer nicht zusammen mit Hillary im Gefängnis sitzt, ist ausschließlich den Verbindungen zum Establishment geschuldet, welchen kein Richter etwas entgegenzusetzen hat.)

Und im deutschen Establishment läuft es genauso.
Deshalb kann KEINER "Nachricht" getraut werden, weder in der Tagesschau, noch in allen anderen Medien. Und am allerwenigsten denen im "Spiegel" – denn das Problem ist, dass der "Spiegel" noch immer und völlig zu Unrecht als "unabhängig" betrachtet wird.

Vielleicht abschließend noch ein aktuelles Beispiel (welches nur indirekt mit Weltpolitik zu tun hat):
Vor einigen Wochen bekam ich von einem eigentlich sehr reflektierten Herrn begeistert einen "Spiegel"-Artikel zum Lesen vorgelegt:
http://www.spiegel.de/spiegel/warum-ernaehrung-zur-ersatzreligion-geworden-ist-a-1157038.html

Abgesehen von lediglich zwei (natürlich völlig falschen) Fakten, die im gesamten Artikel zu finden sind, werden dort außer einem Vollreligioten und einem Psychologioten noch ein Koch und ein Veganer befragt, warum sich manche Menschen denn mit Ernährung beschäftigen würden ... die Antworten waren, abgesehen von derjenigen des Veganers, zugleich nichtssagend und hanebüchen – besonders diejenigen des Psychologioten und (natürlich) des Religioten. Und dass der Koch (Vincent Klink) nichts zur gesundheitlichen Bedeutung von Ernährung beizutragen hat, ist allein schon in Anbetracht dessen körperlicher Verfassung offensichtlich.

Dieser Artikel bestätigte das "Spiegel"-Niveau erwartungsgemäß.
Ich werde wohl erneut 5 Jahre vergehen lassen, bis ich mich testhalber wieder einmal darauf einlassen werde, meine Zeit mit Lesen eines "Spiegel"-Artikels zu verschwenden.
(Es sei denn, es gebräche mir an anderen Ärgernissen ...)


Kleiner Nachtrag zur Info:

Die CDC (Centers of Desease Control and Prevention) wurde im 2. Weltkrieg als militärische Organisation gegründet und untersteht auch heute noch dem Präsidenten und damit dem Militär.

Nach Ende des 2. Weltkriegs bekam die CDC ein riesiges Areal in Atlanta geschenkt (okay – der symbolische Kaufpreis betrug immerhin $ 10), und zwar vom dort ebenfalls ansässigen Gesundheitswasserproduzenten Coca-Cola.

Man kann grundsätzlich sagen:
Wann immer das CDC (oder andere amerikanische "Gesundheits"- also Militärbehörden) eine Richtline oder Empfehlung ausgeben, tut man gut daran, genau das Gegenteil davon machen!




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